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7 Kommentare

  1. sehr schoene details – hervorragende tiefenschaerfe

  2. Sigurd Hoffmann

    Ein Spitzenbild! Auch wenn’s manchem Blogwart wahrscheinlich nicht weihnachtlich genug wär … ;-) Für mich steckt da diese ganze November-Tristesse drin: Die sterbende Natur, das zu Ende gehende Jahr, dahinschwindende Zeit. Voll allem auch farblich gelungen: die kräftigen Schwarztöne machen sich gut vor dem verschwommenen Hellgrau des Hintergrunds. Black & White at its best!

  3. Sigurd, Du bringst es auf den Punkt! In der Tat waren das meine Hauptaugenmerke bei dem Foto. Ich habe diesmal sehr peinlich beim Fotografieren darauf geachtet, wie der verschwommene Hintergrund später in s/w aussehen wird und vor allem auch, wo die weissen Flecken landen.

    Die Äste und Zweige, wie auch die Schattenbereiche sollen Wellen, geschwungene Linien und sogar Kreise beschreiben.

    Tristesse ist es nicht, was ich da sehe. Aber es ist schon morbide. Es handelt vom Tot. Aber es sind auch zwei Blätter, die da hängen.

  4. Sigurd Hoffmann

    Was einer in einem Bild sieht, sagt wahrscheinlich auch mehr über den Betrachter aus als über Bild selbst. Nüchtern betrachtet sind es natürlich nur zwei welke Blätter, ein Herbstbild, ein Naturbild. Aber es ist auch ein Zeichen von Qualität und es spricht für das Bild, wenn es für unterschiedliche Interpretationen offen ist. Wobei das morbide und das triste für mich zusammenhängen, denn es ist traurig, daß alles sterben muß. Mir kam dann auch dieses Gedicht von Jacques Prévert in den Sinn, das es auch als Chanson und als Jazznummer gibt: Les feuilles mortes (autumn leaves). Da geht es ja auch um die welken Blätter des Herbstes, die schmerzhaft an den Sommer und die Liebe dieses Sommers erinnern. Natur ist deshalb eine so gute Metapher, weil einfach und für jeden Menschen verständlich.

  5. […] Für eine Archivansicht müssen wir noch eine Seite anlegen und Infos über das Blog soll es auch noch irgendwann geben. Aber Papa kann schon mal los bloggen. Und sein erstes Photo ist schon mal ein verpilzter Baumstumpf. Das find’ ich natürlich cool. Das beantwortet ja auch ein bisschen die Frage, von wem ich das habe. […]

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